KiTas öffnen ihre Türen: Die fünf Einrichtungen des Kitaverbunds St. Margareta Wadersloh stellen sich vor

v.l. Björn Michel (Liesborn), Janine Hesse (Bad Waldliesborn), Christina Kleinejasper (Wadersloh), Heike Kamphusmann (Diestedde), Tanja Bergkemper (Benteler) und Verbundleiterin Carolin Bock.

Wer für sein Kind einen KiTa-Platz sucht, möchte mehr als nur Räume und Gruppenräume sehen. Wie wird der Alltag gestaltet? Welche pädagogischen Schwerpunkte gibt es? Und vor allem: Fühlt sich das eigene Kind hier wohl? Die fünf Kindertageseinrichtungen des Kitaverbunds St. Margareta Wadersloh geben in den kommenden Wochen Gelegenheit, genau diese Fragen vor Ort zu klären. Bei „Tagen der offenen Tür“ und Info-Nachmittagen können interessierte Familien die jeweiligen Einrichtungen kennenlernen, mit den pädagogischen Fachkräften ins Gespräch kommen und einen Eindruck vom jeweiligen KiTa-Alltag gewinnen.

Wadersloh und Diestedde öffnen am 25. September

Den Anfang machen am Freitag, 25. September, die beiden Kindertageseinrichtungen St. Margareta in Wadersloh und St. Nikolaus in Diestedde. Die KiTa St. Margareta Wadersloh lädt von 15.30 bis 17 Uhr zum „Tag der offenen Tür“ ein. Unter dem Motto „Schauen – Informieren – Wohlfühlen“ können sich Familien über die Einrichtung und das pädagogische Angebot informieren. Gleichzeitig werden die erweiterten Angebote des Familienzentrums einschließlich der Kindertagespflege in der Gemeinde Wadersloh vorgestellt. In Diestedde öffnet die KiTa St. Nikolaus ihre Türen bereits von 15 bis 16.30 Uhr. Familien, die einen KiTa-Platz suchen, sind eingeladen, sich über die Arbeit der Einrichtung zu informieren und die Räumlichkeiten kennenzulernen.

Liesborn: Persönliches Kennenlernen das ganze Jahr möglich

Die KiTa St. Antonius in Liesborn hatte sich bereits im Mai mit einem großen Jubiläumsprogramm und zahlreichen Facetten des Kita-Lebens öffentlich vorgestellt. Interessierte Familien haben dennoch jederzeit die Möglichkeit, die KiTa persönlich kennenzulernen. KiTa-Leiter Björn Michel bietet nach Vereinbarung individuelle Kennenlern-Termine an. Dabei können Eltern und Kinder den Alltag in der Einrichtung erleben und sich ein eigenes Bild machen. Die KiTa richtet sich an Kinder im Alter von etwa vier Monaten bis sechs Jahren und versteht sich als liebevolle und familiäre Umgebung, in der Spielen, Entdecken und gemeinsames Wachsen im Mittelpunkt stehen.

Benteler: Info-Nachmittag am 9. Oktober

Weiter geht es am Freitag, 9. Oktober, in der katholischen Kindertageseinrichtung St. Antonius in Langenberg-Benteler. Von 16 bis 18 Uhr sind dort alle Familien eingeladen, die sich für die pädagogische Arbeit interessieren und deren Kinder ab Sommer 2027 die Einrichtung besuchen sollen. Auch die Anmeldung für das Kita-Jahr 2027/28 ist bereits ein Thema: Sie läuft bis zum 15. Dezember 2026 über das Kita-Online-Portal „Kivan“.

Bad Waldliesborn lädt am 16. Oktober ein

In der KiTa St. Josef in Lippstadt-Bad Waldliesborn steht am Freitag, 16. Oktober, ein Info-Nachmittag für neue Kinder und ihre Eltern auf dem Programm. Von 15.30 bis 16.30 Uhr heißt es dort: „Hereinspaziert in unsere KiTa.“ Damit erhalten Interessenten die Möglichkeit, die Einrichtung kennenzulernen und sich über das Betreuungsangebot zu informieren.

Die Termine im Überblick

  • 25. September, 15 bis 16.30 Uhr: Tag der offenen Tür in der KiTa St. Nikolaus, Diestedde
  • 25. September, 15.30 bis 17 Uhr: Tag der offenen Tür in der KiTa St. Margareta, Wadersloh
  • 9. Oktober, 16 bis 18 Uhr: Info-Nachmittag in der KiTa St. Antonius, Langenberg-Benteler
  • 16. Oktober, 15.30 bis 16.30 Uhr: Info-Nachmittag für neue Kinder und Eltern in der KiTa St. Josef, Bad Waldliesborn
  • Liesborn: Individuelle Kennenlern-Termine in der Kita St. Antonius Liesborn sind nach Vereinbarung möglich

Anmeldungen über unterschiedliche Portale

Für Eltern wichtig: Die Anmeldung für einen KiTa-Platz erfolgt nicht für alle Einrichtungen über dasselbe Portal.

  •  Für die KiTas in Diestedde, Wadersloh und Liesborn ist das entsprechende Portal des Kreises Warendorf zuständig. | Externer Link
  • Für St. Josef in Bad Waldliesborn erfolgt die Anmeldung über den KiTa-Planer „netgo“  der Stadt Lippstadt.| Externer Link
  • Für die KiTa St. Antonius in Langenberg-Benteler wird das KiTa-Online-Portal „Kivan“ genutzt. | Externer Link

Hintergrund: KiTaverbund St. Margareta – Das Kind im Mittelpunkt

Die fünf KiTas des Verbunds verteilen sich auf zwei Gemeinden und eine Stadt. Sie verbindet aber ein gemeinsames pädagogisches Fundament: Die Kindertageseinrichtungen der Pfarrei St. Margareta verstehen sich als besondere Lebensräume für Kinder im Vorschulalter. Grundlage ihrer Arbeit ist der gesetzliche Bildungsauftrag verbunden mit einem christlichen Menschenbild. Im Mittelpunkt steht dabei die Persönlichkeit jedes einzelnen Kindes. Eigene Stärken sollen entdeckt und gefördert werden. Im gemeinsamen Spiel lernen Kinder unter anderem, Verantwortung zu übernehmen, Konflikte auszutragen und Rücksicht auf andere zu nehmen. Kinderrechte und die Möglichkeit, eigene Meinungen, Anliegen und Beschwerden zu äußern, gehören ebenfalls zum pädagogischen Verständnis. Kinder unter drei Jahren sind in den Einrichtungen willkommen. Eine intensive und individuell begleitete Eingewöhnung soll ihnen den Start erleichtern. Feste Bezugspersonen geben Orientierung und begleiten die Kinder durch den KiTa-Alltag. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Inklusion. Die Einrichtungen bieten seit vielen Jahren die gemeinsame Betreuung von Kindern mit und ohne Behinderung an. Dabei soll jedes Kind mit seinen individuellen Möglichkeiten und Stärken wahrgenommen und unterstützt werden.

Je nach Betreuungsangebot besteht auch die Möglichkeit einer ganztägigen Betreuung mit warmer Mittagsmahlzeit. Nach dem Essen ist eine Ruhe- und Entspannungsphase vorgesehen. Für jüngere Kinder besteht die Möglichkeit zum Mittagsschlaf. Auch die sprachliche Entwicklung nimmt einen wichtigen Platz im KiTa-Alltag ein. Gespräche, Lieder, Geschichten, Reime, Bilderbücher und Bewegungsangebote schaffen vielfältige Gelegenheiten, Sprache zu erleben und anzuwenden. Mehrsprachigkeit wird dabei ausdrücklich wertgeschätzt. Die Einrichtungen verstehen sich als familienergänzende und familienunterstützende Orte. Gespräche zwischen Eltern und pädagogischen Fachkräften sowie verschiedene Elternabende sollen einen regelmäßigen Austausch über die Entwicklung und Bedürfnisse der Kinder ermöglichen.

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